Cardiolotse für MSD Gesundheitspreis 2022 nominiert. Die Abstimmung zum Publikumsliebling ist beendet – vielen Dank für Ihre Unterstützung!


In der Zeit vom 1. bis zum 12. September 2022, 12:00 Uhr, konnten Sie unter den 10 Nominierten für den 12. MSD Gesundheitspreis Ihren Publikumsliebling wählen. Es freut uns sehr, wenn wir es geschafft haben, Sie mit unserem Herzprojekt „Cardiolotse: Bindeglied zwischen Arzt und Patient:in“ zu überzeugen. Am 14. September werden wir auf dem MSD Gesundheitsforum im München erfahren, wer die Preisträger sind. Dennoch möchten wir uns schon jetzt hiermit herzlichst bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken.

Wir hoffen sehr, dass wir es mit Ihren Stimmen auf das Siegertreppchen geschafft haben und werden Sie zu den Ergebnissen im Rahmen des 12. MSD Gesundheitsforums am 14. September auf dem Laufenden halten.

Ihr Team Cardiolotse

Cardiolotse wird fortgeführt


Seit Mai 2021 können Mitglieder der AOK Nordost, nach einem Krankenhausaufenthalt in einem Vivantes Klinikum, wieder von Cardiolotsen betreut werden. Die Betreuung der ersten Patientengruppe im Rahmen des Innovationsfonds wurde im April 2021 abgeschlossen. Patientinnen und Patienten, Ärzte und Ärztinnen und Cardiolotsen bewerten die Betreuung durch den Cardiolotsen positiv.

Daher haben die Projektpartner AOK Nordost und Vivantes entschieden, die Versorgungsform als Selektivvertrag fortzuführen bis die Auswertung der begleitenden Studie durch die Technische Universität München im Sommer 2022 abgeschlossen ist (siehe gemeinsame Pressemitteilung).

Die Möglichkeiten zur Teilnahme für Patienten finden Sie auf folgender Seite und für Ärzte unter folgendem Link.

Wer bzw. was sind Cardiolotsen?


Cardiolotsen sind Gesundheitsfachkräfte und auf Herzerkrankungen spezialisiert.

Gesundheitsfachkräfte aus medizinischen Assistenzberufen erwerben in einer strukturierten Weiterbildung zusätzliche Kompetenzen für die individuelle Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Herzerkrankungen. Die Cardiolotsen sind an der Schnittstelle zwischen dem ambulanten und stationären Bereich als Bindeglied tätig. Sie verfügen über Expertenwissen aus beiden Bereichen und ebenso zu weiteren komplementären Gesundheitsangeboten und unterstützen so die niedergelassene Ärztin und den niedergelassenen Arzt bei ihrer/seiner Tätigkeit.

Aufgaben


Der Cardiolotse bietet eine individuelle Beratung zu Themen wie Ernährung, Bewegung und Raucherentwöhnung und vermittelt auf die Patientin und den Patienten zugeschnittene Schulungsangebote.

Vereinbarung von Arztterminen

Vermittlung von Herzsportgruppen

Unterstützung bei Anträgen und Begleitung

Beratung und Vermittlung geeigneter Versorgungsangebote der AOK Nordost

Beratung zu zusätzlichen Angeboten in Berlin (z. B. Selbsthilfegruppen)

Begleitung und Unterstützung in der Nachhaltung von Gesundheitszielen

Cardiolotse Programmablauf

Warum ein Cardiolotse?


Ein Bindeglied für den Übergang von der stationären in die ambulante Versorgung: Der Cardiolotse.

Deutschland verfügt im ambulanten Bereich über hochqualitative Behandlungsangebote für Patientinnen und Patienten. Aber nicht alle Menschen finden sich in dieser Vielfalt zurecht. Genau hier setzt der Cardiolotse an, der für Patientinnen und Patienten ein Bindeglied zwischen der ambulanten und stationären Behandlung ist. Der Cardiolotse ermöglicht individuell bei jeder Patientin und jedem Patienten (unabhängig von Alter, Herkunft, sozialem Status, Erfahrung im Umgang mit neuen Medien und Gesundheitskompetenz) eine gleich gute Versorgung. Er ist ein zusätzlicher Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten.

Vorteile


Mit dem Cardiolotsen steht den Patientinnen und Patienten jederzeit ein zuverlässiger und persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

Jederzeit ein/e zuverlässige/r und persönliche/r Ansprechpartner/in

Optimierung der ambulanten Versorgung (Prävention, Rehabilitation)

Leitliniengerechte Therapie in Zusammenarbeit mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten

Nutzung von geeigneten Angeboten der AOK Nordost und weiterer Institutionen durch Vernetzung

Stärkung der Selbstkompetenz im Umgang mit seiner Erkrankung

Verbesserung der Lebensqualität

Reduzierung von weiteren Krankenhausaufenthalten

Kontinuierliche Informationen